Erste Begehung

 

Heute morgen fand die erste Begehung des Rohbaus durch unseren Baugutachter Herrn Olbort statt.

Wir (ich und meine Freundin) trafen uns um zehn an der Baustelle mit Herrn Keshvari und Herrn Bergmann von Kondor Wessels – wir hatten das neueste Nachwuchsmodell unseres Familienclans im Schlepptau, sodass wir uns bei der Begehung abwechseln mussten. Einen Helm in Babygröße gab’s nämlich nicht.

In der Wohnung hat sich seit dem Richtfest noch einiges getan. Die nichttragenden Innenwände aus Gips sind bereits komplett eingebaut, sodass man jetzt schon das Gefühl hat, durch eine richtige Wohnung zu laufen.

Herrn Bergmann fiel jedoch gleich auf, dass eine Gipswand falsch gemauert wurde, sodass da nochmal jemand ran muss:

Die Trennwand zwischen Bad 2 und Hauswirtschaftsraum ragt zu weit in der Flur hinein. Außerdem ist die Tür an der falschen Stelle.
Die Trennwand zwischen Bad 2 und Hauswirtschaftsraum ragt zu weit in den Flur hinein. Außerdem ist die Tür an der falschen Stelle.

Herrn Olbort fielen noch ein paar Kleinigkeiten auf (z.B. an den Übergängen zwischen den verschiedenen Werkstoffen), die ich noch einmal genauer beschreiben werde, wenn wir das Protokoll von ihm bekommen haben – alles aber kein Drama, soweit ich als Voll-Laie das beurteilen konnte.

Was die Beseitigung der Mängel (bzw. den Nachweis darüber) und die weitere Terminplanung angeht, tat sich ein Spannungsfeld zwischen Gutachter und Projektleiter auf. Herr Olbort hätte die Dinge gern direkt mit dem Bauleiter geklärt, Herr Bergmann wies jedoch darauf hin, dass Herr Keshvari der Ansprechpartner sei.

Hier werden (und das ist jetzt ausschließlich Beobachtung meinerseits) zwei jeweils berechtigte Interessen sichtbar: Herr Olbort (und somit natürlich wir) schien an einer möglichst direkten Kommunikation zur Quelle interessiert zu sein, um Dinge schnell und genau klären zu können. Herr Bergmann als Projektleiter machte den Eindruck, als wolle er seinen Leuten auf der Baustelle möglichst den Rücken freihalten und sie vor zu viel Kommunikation mit den diversen Erwerbern schützen.

Der nächste Termin soll nun zum Beispiel dann stattfinden, wenn die Rohinstallation vorgenommen wurde; allerdings bevor die Schächte verschlossen sind (was ja irgendwie logisch ist). Diesen Termin abzupassen, scheint jedoch nicht ganz einfach zu sein und wird durch eine lange Kommunikationskette sicherlich nicht leichter; im Gespräch wurden auch die Erwartungen dahingehend etwas gedämpft.

Da bin ich mal gespannt, wie das weitergeht, wenn nicht alles so glatt laufen sollte (von mir aus darf aber auch ruhig alles sehr glatt laufen).

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