Erstes Bemusterungsgespräch bei Kondor Wessels

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Gestern fand unser Bemusterungsgespräch mit Herrn Rummel von Kondor Wessels statt. Obwohl der Arme sich gleich einer Phalanx aus vier Gesprächspartnern gegenüber sah, haben alle Beteiligten den Termin überlebt — aus meiner Warte war es eine sehr angenehme, offene Atmosphäre, die drei Stunden gingen ganz gut rum.

Zunächst einmal stand eine Änderung des Grundrisses an, die deswegen nötig wurde, weil bei uns der Hauswirtschaftsraum nicht vom Flur, sondern vom Bad aus begehbar sein soll:

Die Flurwand rückt um ca. 13 cm nach innen.
Die Flurwand rückt um ca. 13 cm nach innen.

Weil nun der Heizkreisverteiler sowie der Elektro-Schaltkasten nicht in diesem Raum untergebracht werden können, sondern in den Flur wandern, muss die Flurwand einige Zentimeter nach innen rücken (siehe gestrichelte Linie Bild). Muss sein, kann man nix machen. Bedeutet aber auch, dass man hinter der Tür keine Garderobe mit Bügeln unterbringen kann, weil diese mit ca. 45 cm Breite einfach nicht mehr hinpassen.

Nun müssen wir überlegen, ob wir noch eine Nische in den Flur einbauen lassen, um irgendwo Stauraum zu gewinnen — darüber gab es gestern unter uns verschiedene Ansichten (soll ja vorkommen), sodass wir die Entscheidung darüber erst einmal vertagen mussten.

Dann gingen wir nach und nach die (mehrere Seiten Excel-Tabellen umfassende) Leistungsbeschreibung durch, um eventuelle Sonderwünsche zu berücksichtigen.

Bei den meisten Dingen nehmen wir den Standard, weil sonst ganz einfach die Kosten-/Nutzenrechnung nicht aufgeht. Wir (bzw. die Erwerbergemeinschaft) sind nicht arm, sonst könnten wir uns das ganze Ding gar nicht leisten, das ist klar. Es ist aber auch nicht so, dass wir mal eben sagen können, wir geben 2.000 Euro mehr für irgendein anderes Parkett aus. (Jaja, Erste-Welt-Probleme…)

Wir nehmen also die Standard-Fenster und -Türen, das Standard-Parkett, Standard-Fliesen (dunkler Boden, weiße Wände, dunkle Ablageflächen) usw.

Nur bei der Wohnzimmertür bekommen wir einen Glasausschnitt, dafür eine einfache statt einer Flügeltür (und der Bauträger spart bei uns eine weitere Tür, nämlich die zum HWR).

Die einzigen Sonderwünsche waren ein erhöhter Fliesenspiegel an der Badewanne, weil wir diese sehr wahrscheinlich auch als Dusche verwenden werden sowie Kantenschutzschienen für die Fliesen, soweit diese sinnvoll sind.

Bei den Sanitärartikeln wird es potentiell noch einiges mehr an Extras werden — hier warten wir das Angebot von Bär & Ollenroth ab (bzw. das, was Kondor Wessels dann an uns weitergibt), um dann zu gucken, was wir uns leisten können und was nicht — ich bin gespannt.

Zum Schluss haben wir dann noch unsere Elektroplanung abgegeben — hier haben wir ja den Ausstattungsstandard HEA 2 definiert, der unseres Erachtens nach hinreichend viele Elektroanschlüsse umfasst. Mal sehen, ob wir richtig gezählt haben! Es stellt sich allerdings die Frage, ob wir noch eine zweite Netzwerkdoppelsteckdose im Wohnzimmer haben wollen, da kommt’s jetzt auf die Kosten an.

(Derzeit haben wir nämlich z.B. T-Home Entertain für den Fernsehampfang, was uns sehr gut gefällt, aber über Netzwerk läuft. Wenn wir irgendwann dann mal den Fernseher umstellen möchten, müssten wir ca. 15 m Netzwerkkabel ziehen, was keinen Spaß macht und ziemlich blöd aussehen würde — hatte ich schonmal die Sache mit den Erste-Welt-Problemen erwähnt?)

Was für uns bei der Elektroplanung etwas schwer einzuschätzen war, war die Anzahl an Lichtschaltern, die im Standard drin sind. Da haben wir jetzt einfach mal auf gut Glück geplant — mal sehen ob’s hinkommt.

Nachdem dann alle Fragen soweit wie möglich geklärt waren, mussten wir uns erstmal stärken und gingen gegenüber ins Sarkis — da wollte ich schon immer mal hin, nachdem sich meine kulinarische Erfahrung in der Gegend bislang auf den Konnopke beschränkte, bei dem ich zu Schulzeiten noch für fünf Mark Currywurst mit Bratkartoffeln gegessen habe. (War sehr lecker. Also sowohl das Essen im Sarkis als auch die Currywurst früher.)

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