Sonderwünsche: Angebot und Abschluss

bemusterung_20140125-5So langsam kommt der Bemusterungsprozess zum Abschluss, daher liegt uns seit zwei Wochen ein endgültiges Angebot von Kondor Wessels bezüglich unserer Sonderwünsche vor.Zuvor hatten wir die Elektroplanung finalisiert. Wir hatten einen handgeschriebenen Plan mit unserer Planung abgegeben und dieser wurde vom Elektroplaner umgesetzt. Dabei schlichen sich einige Fehler ein, sodass eine Korrektur vonnöten war.

Außerdem waren wir von falschen Voraussetzungen ausgegangen, was den Hauswirtschaftsraum anging und in der Küche hatten wir so viele Steckdosen geplant, dass die dort gar nicht hinpassten.

Überhaupt haben wir ziemlich viele Steckdosen in der Wohnung, aber wir dachten uns eben: Zuviele kann man nie haben, also lieber eine mehr als dass man sich am Ende ärgert. Und sie waren ja nun auch im Standard festgeschrieben.

Dazu kam noch die Geschichte um den sagenumwobenen Multimediaverteiler, sodass der Planer den Elektroplan zweimal ändern musste, bis alles stimmte.

Den Grundriss hatten wir schon seit langer Zeit abgehakt. Gegenüber dem im Kaufvertrag festgelegten Grundriss hatten wir nur noch die Nische im Flur hinzugefügt.

Folgende Sonderwünsche werden im Angebot kostenneutral realisiert:

  • elektrische Heizpatronen für die Handtuchheizkörper (schon im Kaufvertrag festgelegt)
  • Elektroplanung nach HEA 2 (schon im Kaufvertrag festgelegt)
  • Netzwerkverkabelung vom Flur in die einzelnen Zimmer mit Cat.7-Kabeln (schon im Kaufvertrag festgelegt)
  • Hohlwandinstallationsverteiler für Multimedia im Flur (für Wegfall Duplex-Netzwerkdose im Flur)

Folgende Sonderwünsche führen zu Mehrkosten:

  • die Nische im Flur (Mehraufwand Parkettverlegung, Trockenbau) — kostet übrigens etwas über hundert Euro. Dass hier Extrakosten auf uns zukommen würden, wussten wir bis kurz vor Angebotszustellung nicht. Aber klar, da ist ein Mehraufwand vonnöten, deshalb vollkommen legitim.
  • Kantenschutzschienen für die vertikalen Fliesenkanten — wieder mal ein Wort gelernt!
  • Tür mit Glasausschnitt im Wohnzimmer
  • anderer Waschtisch mit Unterschrank im Bad 1 und 2 — die machen einen Großteil der Kosten aus
  • eine zusätzliche Brausestange im Bad 1 — kostet auch über hundert Euro. Vermutlich ist da ein Radio eingebaut oder sowas.
  • eine andere Armatur am Waschbecken von Bad 2 — nämlich die, die auch in Bad 1 verbaut wird. Kostet auch über 200 Euro extra , was schon irgendwie krank ist. Aber die passt einfach deutlich besser zum Waschbecken und ist bestimmt auch langlebiger und überhaupt. Spätrömische Dekadenz sag ich nur.
  • Arbeitskosten für die Architektenleistung

Demgegenüber stehen aber auch einige Gutschriften:

  • Entfall der Doppelflügeltür im Wohnzimmer (dafür die oben genannte Tür mit Glasausschnitt)
  • Entfall der Tür für den HWR
  • 2x Entfall der Halbsäule unter den Waschbecken

Insgesamt haben sich die Mehrkosten gegenüber dem ersten Angebot mehr als halbiert (was vor allem am Wegfall einer alternativen Badewanne liegt), sodass wir jetzt mit dem Mehrpreis gut leben können.

Damit ist die Bemusterung für uns abgeschlossen. So wie’s jetzt ist, wird’s gebaut, denn sonst wird’s glaub ich richtig teuer.

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